Es ging am frühen Nachmittag des 8.6 mit Zeltplatz erkunden und Zelt aufbauen los. Nachdem dann auch endlich alle Kinder und Betreuer angekommen und die drei Gruppen (Epic Potatoes, Red Dragons, Klettermeister) gebildet waren, wurde mit dem ersten Programmpunkt losgelegt: Panzer bauen. Aus Kartons, Fingermalfarbe und sehr, sehr, sehr viel Klebeband wurden in Zweierteams Panzer gebastelt, die aussahen wie trojanische Pferde, Raumschiffe oder tragbare Festungen. Abends gab es Schupfnudeln mit Kraut, die Salatpflicht fand dabei eher mäßig Anklang. Danach durfte nach Lust und Laune Fußball gespielt oder in den Büschen auf dem Hang umeinander geklettert werden. Bei Anbruch der Dämmerung wurde das Lagerfeuer angezündet und als es dunkel war wurde zur Nachtwanderung aufgebrochen. Um ein bisschen Spannung in die Nachwanderung zu bringen, schlichen sich 3 Betreuer vor in den Wald und warteten auf uns, doch unsere drei „Wildschweine“ wurden relativ schnell enttarnt.

Nachdem ein paar Hartgesottene die Nacht am Lagerfeuer durchgemacht hatten, ging es Freitag in der Früh halb 9 mit dem Gongschlag wieder los. Vormittags durften dann alle machen was sie wollen und die erste und lang ersehnte Wasserschlacht wurde gestartet, mittags wurden Käsespätzle gekocht und danach ging es mit unseren Wettkämpfen los. Die drei Gruppen traten in verschiedenen Disziplinen an, wie Kartoffelpupsen, Überraschungsseilziehen, Wackelbrücke, Rollbrett oder Q-Tip Kampf am Ende war noch ein Parcours aufgebaut bei dem man unter anderem eine sehr glatte Rutsche bezwingen musste. Das Highlight des Tages war der Panzerkampf, dabei trug einer den Panzer und der andere musste mit einer Wasserpistole auf die anderen Panzer schießen. Das endete, wie nicht anders zu erwarten, in einer erneuten Wasserschlacht, die bei dem Wetter auch sehr willkommen war. Der Abend wurde in bayerischer Manier mit Leberkäse, Braten, Kartoffelsalat und Brezn mit Obazda verbracht, währenddessen gab es immer wieder kleine Wettkämpfe im Armdrücken, Fingerhakeln und Bierbankklettern. Wer sich noch auf den Beinen halten konnte saß dann noch bei „Pirateninsel“ und „Wer hat den Hut auf?“ am Lagerfeuer. In der Nacht gab es nochmal Action, weil ein Gewitter über das Lager zog und deshalb alle Kinder aus den Zelten ins Bettenlager evakuiert wurden. 

Am nächsten Morgen schafften es die meisten nicht rechtzeitig aus dem Bett und bekamen eine Extraweckeinheit. Nach dem Frühstück wurde das Zeug zusammengeräumt und das traditionelle Tribunal abgehalten. Alle gegen die Anklage erhoben wurde und falls dieser auch von der Jury nachgegeben wurde, bekamen noch mal ein bisschen Wasser ab.

Der Nachmittag und Abend gehörte allein den Betreuern, die dann am Sonntagmorgen zwar etwas brauchten um in die Gänge zu kommen aber noch den Zeltplatz und das Haus sauber machten.